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»Marias letzte Reise«

Filmabend der Hospiz-Akademie
Die 71-jährige Maria (Monica Bleibtreu) will raus aus dem Krankenhaus und zurück in ihre geliebte Umgebung am Staffelsee in Oberbayern: Auf ihrem Hof, bei ihren Blumen, Büchern und duftenden Obstbäumen möchte sie die letzten Tage ihres Lebens verbringen. Nicht noch eine Chemotherapie, die sie längst nicht mehr heilen kann und die von entsetzlichen Nebenwirkungen begleitet ist.
Selbst Klinikchef Dr. Osterhahn (Günther Maria Halmer) kann die temperamentvolle alte Dame nicht aufhalten. Da sich Marias Sohn Simon (Michael Fitz) um den Hof kümmern muss und ihn die Pflege seiner Mutter komplett überfordern würde, schickt Dr. Osterhahn seine beste Krankenschwester Andrea (Nina Kunzendorf) mit.
Andrea lernt schnell, dass sie mit der üblichen Krankenhausroutine nicht weiterkommt. Nach anfänglicher Gegenwehr lässt sie es zu, dass der Heilpraktiker Dr. Wu (Nikolaus Paryla) auf seine Art versucht, Maria zu helfen. Und schließlich holt sie sich Rat und medizinische Unterstützung in einem Hospiz und hilft Maria, ihre letzten Wünsche zu erfüllen. An ihrer Seite erfährt Andrea nicht nur die Bedeutung und Tragweite der Sterbebegleitung, sondern lernt auch, ihr eigenes Leben und Glück in die Hand zu nehmen.

Der 2005 unter der Regie von Rainer Kaufmann erschienene Film wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit vier Preisen beim Deutschen Fernsehpreis 2005 und dem Adolf-Grimme-Preis 2006.

Der Filmabend der Hospiz-Akademie Schwerte findet in Kooperation mit der Katholischen Akademie Schwerte statt.

Einführung und Moderation: Dr. Markus Leniger, Studienleiter an der Katholischen Akademie Schwerte

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Aufgrund der Auflagen für öffentliche Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Dies kann entweder über die Anmeldefunktion dieser Seite oder telefonisch (Montag - Freitag, 08:00-18:00 Uhr, 02304-477-0) erfolgen.
Zur allgemeinen und eigenen Sicherheit ist eine einfache Mund-/Nasebedeckung (sog. Alltagsmaske) zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend gewährleistet werden kann.