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Geschichte und Politik

Symbolbild

Symbolbild 

Die Gegenwart ist kompliziert und widersprüchlich: Wir blicken auf eine 70-jährige Epoche des Friedens, der Freiheit und des wachsenden Wohl­stands. Gleichzeitig bedrohen Kriege in vielen Teilen der Welt das Leben der Menschen. Wer die Ursachen aktueller Konflikte begreifen will, aber auch wer nach Möglichkeiten für Frieden und Ver­söhnung sucht, muss sich mit den zum Teil weit zu­rück­reichenden Vorgeschichten auseinandersetzen.

Im Rahmen des Fachbereichs nehmen wir die Geschichte Europas und des vorderen Orients in den Blick. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Deutschland und Frankreich. Wir verfolgen einen weiten kulturgeschichtlichen Ansatz, der über die engere politische Geschichte hinausgeht und die unterschiedlichen Aspekte des Alltagslebens, der Kunst, der Wirtschaft und der Wissenschaft vergangener Zeiten untersucht. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Auseinandersetzung mit den Traditionen und Formen von Frömmigkeit und Religiosität und mit der großen Bedeutung, die das Christentum als Gestaltungsfaktor für die Geschichte Europas und somit auch für unsere Gegenwart hat.

Durch vielfältige Veranstaltungsformate bieten wir für unterschiedliche Zielgruppen jeweils angemessene Möglichkeiten zur Beschäftigung mit Geschichte und Politik. Das Spektrum reicht von Seminaren, Tagungen, Workshops, Arbeitskreisen bis hin zu Exkursionen und Studienreisen. Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Dies gilt in der Regel auch für Fachtagungen, die wir in Kooperation mit Universitäten und Verbänden planen und durchführen. 

Seit über 25 Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der kirchlichen Zeitgeschichte. Der Schwerter Arbeitskreis Katholizismusforschung hat wichtige Impulse zur Entwicklung einer modernen kirchlichen Zeitgeschichte gegeben. Er bietet jungen Wissenschafterlinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte vorzustellen und im geschützten Raum der Akademie offen und konstruktiv zu diskutieren.

In Kooperationstagungen z. B. mit dem Bund ND und ACAT nehmen wir aktuelle politische Themen in den Blick und bieten Gelegenheit, mit renommierten Wissenschaftlern, Politikern und Meinungsführern ins Gespräch zu kommen.

Schließlich bieten wir seit über zehn Jahren einen Raum für Seminare in Kooperation mit Amnesty International, die engagierte Ehrenamtliche für ihre Arbeit in der Begleitung von Asylsuchenden vorbereiten.


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