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Künstler der Moderne verstehen (13): Martin Kippenberger

Online-Vorlesung

Martin Kippenberger, 1953 in Dortmund geboren, gilt als "enfant terrible" der Kunstszene der 1980er Jahre - weil er sich an keine bürgerlichen Regeln hielt, diese und auch den Kunstbetrieb ständig in seiner Kunst persiflierte und ein eigenes wildes Leben voller Drogen, Alkohol und Exzessen führte. Trotz dieser Tabubrüche schuf Martin Kippenberger ein umfangreiches künstlerisches Werk, das besonders im Bereich der Malerei und Zeichnung sowie auch des konzeptionellen künstlerischen Ansatzes für die Kunst der 1980er Jahre maßgeblich werden sollte. Kippenberger war nach außen hin der Alleinunterhalter, der die Kunstszene beherrschte - nach innen war er ein ständig reflektierender Mensch, der an seiner Schwäche der Drogenabhängigkeit verzweifelte. Diese führte auch zu seinem frühen Tod 1997 mit nur 44 Jahren. Im Essener Folkwang Museum sowie in der Villa Hügel wurde im Frühjahr 2021 die große Rauminstallation "The Happy End of Franz Kafkas 'America'" von Martin Kippenberger gezeigt - eine Arbeit, die auch als Lebensgeschichte des Künstlers selbst gelesen werden kann. In der Online-Vorlesung wird nach Einführung in Biografie und Werk Kippenbergers intensiver auf diese Installation eingegangen werden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnahme ist aufgrund des digitalen Formats auf 20 Personen beschränkt.

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