Zur Übersicht

Von »Mabuse« zu »Hitler« – Von »Metropolis« zum »Tiger von Eschnapur«

Fritz Lang und die deutsche Seele – Seminar zum 50.Todestag des Regisseurs
In den 1920er Jahren wurde der Österreicher Fritz Lang (1890-1976) zu einem der berühmtesten Regisseure des deutschen Kinos. Mit seinen Werken, allen voran dem Weltkulturerbe »Metropolis«, sorgte er für großes Aufsehen – und trieb seine Auftraggeber (die deutsche Ufa) in die wirtschaftliche Krise. Langs Filme sind (nach Siegfried Kracauer) Zeugnisse der präfaschistischen Mentalität in Deutschland vor Hitlers sog. »Machtergreifung« (etwa: »Die Nibelungen«, »Dr. Mabuse«, »Metropolis«). Im Zweiten Weltkrieg, aus dem Exil in den USA heraus, skizzierte Lang, zusammen mit Brecht, die NS-Terror-Herrschaft über Europa (»Auch Henker sterben«). Nach dem Krieg kam Lang aus dem Exil nach Deutschland zurück. Mit dem »Tiger von Eschnapur« und dem »Indischen Grabmal« konnte er nicht mehr an seine Glanzzeit anknüpfen.
Das Seminar (mit ausführlichen Filmeinspielungen) gibt einen Überblick über Langs Leben und die Inhalte der genannten Filme im Rekurs auf die gesellschaftspolitischen Stimmungen jener Jahre.

Teilnahmebeitrag pro Person
- inkl. Verpflegung und Unterkunft: EZ 166 / DZ 151 (139 / 131) €
- inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft: 111 €


Teilnahmebeiträge mit Ermäßigung stehen in Klammern. Ermäßigungen sind vorgesehen für: in Erstausbildung Stehende (bis zum 30. Lebensjahr), Studierende (bis zum 35. Lebensjahr), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfangende auf Nachweis.

Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Ausfallkosten:
- bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
- bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %

Stornierungen sind ausschließlich an das zuständige Tagungssekretariat zu richten und bedürfen der Schriftform.