II.) Edmund Husserl (1859–1938): Die Anfänge der Phänomenologie
II.) Edmund Husserl (1859–1938): Die Anfänge der Phänomenologie
Mit seiner Maxime »Zu den Sachen selbst« wollte Husserl eine neue Grundlage für eine wissenschaftliche Philosophie schaffen, die nicht von theoretischem Vorwissen ausgeht, sondern sich den Phänomenen in unverstelltem Blick zuwenden sollte. Die Phänomene begriff Husserl als Vorstellungen des Bewusstseins, so dass seine phänomenologische Methode sich als Analyse von Bewusstseinsstrukturen etablierte. Im Zentrum steht hierbei die »Intentionalität«, die Gerichtetheit des Bewusstseins auf Vorstellungsinhalte in ihren vielfältigen Formen, die in der fließenden Einheit des Bewusstseinsstroms hervortreten. Unermüdlich arbeitete Husserl diesen Ansatz immer weiter aus. Eine der bedeutsamsten Modifikationen vollzog er mit der Aufdeckung eines transzendentalen Ichs als Einheit des Bewusstseinslebens. Viele andere Philosophen, die zur breiten »phänomenologischen Bewegung« gehörten, folgten ihm hierin nicht. So auch nicht Martin Heidegger, der in Freiburg Husserls Assistent gewesen war.
Teilnahmebeitrag pro Person
- inkl. Verpflegung und Unterkunft: EZ 203 / DZ 187,50 (175,50 / 167,75) €
- inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft: 148 €
Teilnahmebeiträge mit Ermäßigung stehen in Klammern. Ermäßigungen sind vorgesehen für: in Erstausbildung Stehende (bis zum 30. Lebensjahr), Studierende (bis zum 35. Lebensjahr), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfangende auf Nachweis.
Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.
Ausfallkosten
- bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
- bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
Stornierungen sind ausschließlich an das zuständige Tagungssekretariat zu richten und bedürfen der Schriftform.