Franz Kardinal Hengsbach
Hengsbach stammte aus dem (Erz)Bistum Paderborn, empfing 1937 von Erzbischof Capar Klein die Priesterweihe und übernahm 1948 die Leitung des Seelsorgeamtes, das er bis 1958 leitete. Er war einer der engsten Vertrauten Kardinal Jaegers, der ihn 1953 im Paderborner Dom zum Bischof weihte. Hengsbach gehört damit zu beiden Bistumsgeschichten, die über ihn miteinander verflochten sind.
Hengsbach, 1988 zum Kardinal ernannt, starb hochgeehrt 1991 wenige Monate nach seiner Emeritierung. Im September 2023 kamen Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe durch Hengsbach und seinen Bruder ans Licht der Öffentlichkeit. Das Bistum Essen hat daher im Oktober 2024 eine weitere Studie in Auftrag gegeben, die diese Beschuldigungen erstmals untersucht. Somit wird auch dieses Thema mit Forschungsexpertise aus Paderborn und Essen zu besprechen sein.
Die Kommission für kirchliche Zeitgeschichte im Erzbistum Paderborn unternimmt mit dieser Tagung den Versuch, auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse ein umfassendes Bild der ambivalenten Person und des vielseitigen Wirkens Franz Hengsbachs im In- und Ausland zu zeichnen.
Teilnahmebeitrag pro Person
– inkl. Verpflegung und Unterkunft: ca. EZ 250 / DZ 219 (195 / 179,50) €
– inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft: ca. 140 €
Teilnahmebeiträge mit Ermäßigung stehen in Klammern. Ermäßigungen sind vorgesehen für: in Erstausbildung Stehende (bis zum 30. Lebensjahr), Studierende (bis zum 35. Lebensjahr), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfangende auf Nachweis.
Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.
Ausfallkosten:
- bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
- bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
Stornierungen sind ausschließlich an das zuständige Tagungssekretariat zu richten und bedürfen der Schriftform.