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Demokratie und Menschenrechte verteidigen - aus christlichem Geist

Tagung aus Anlass des 40jährigen Bestehens von ACAT Deutschland
Warum sollen sich gerade Christen für Menschenrechte und Demokratie einsetzen? Angesichts der Tatsache, dass sich die Kirche(n) historisch nicht immer leicht mit Menschenrechten und Demokratie taten, diese zum Teil bekämpften und als »Modernismen« verurteilten und auch heute noch nicht Menschenrechte umfassend verteidigen, ist das keine triviale Frage. Aktuell stehen Menschenrechte und Demokratie unter Druck. Populistische, in Teilen rechtsextreme Bewegungen, feiern Erfolge an den Wahlurnen und finden medial große Reichweite. Der Einsatz für eine freiheitliche, die Menschenrechte achtende Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und kann sich im öffentlichen Raum oft schwer gegen menschenfeindliche Narrative behaupten. In Europa – z.B. in Ungarn und Polen – finden Modelle einer »illiberalen Demokratie« oder eines katholisch-nationalistischen Modells Mehrheiten und lange für sicher gehaltene grundlegende Rechte wie Meinungs- und Pressefreiheit geraten in Gefahr. Nicht selten berufen sich die Feinde einer die allgemeinen Menschenrechte verteidigenden Demokratie auf christliche Wertvorstellungen und betonen wie den Schutz der Familie, die Notwendigkeit der Bekämpfung einer angeblich verderblichen »Genderideologie« und der Verteidigung des »christlichen Abendlandes«. Dabei scheuen sie sich auch nicht vor Allianzen mit lupenreinen Diktatoren und Unrechtsregimen.
Die Tagung aus Anlass des 40jährigen Bestehens der christlichen Menschenrechtsorganisation ACAT stellt sich der Frage und unternimmt den Versuch, positive Antworten zu geben und zum Engagement zu ermutigen. In Vorträgen, Erfahrungs- und Praxisberichten werden Beispiele zum Einsatz für Demokratie und Menschenrechten aus christlichem Geist vorgestellt und diskutiert.


In Kooperation mit ACAT Deutschland - Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter e.V.


Tagungsleitung:
Sabine Aldenhoven, Dr. Gabriela Sierck, Frank Boungard (ACAT)
Dr. Markus Leniger, Studienleiter

Teilnahmebeitrag pro Person
- inkl. Verpflegung und Unterkunft: EZ 220 / DZ 190 (148 / 133) €
- inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft: 70 €

ACAT-Mitglieder können auf Wunsch eine Ermäßigung von 40 € (auf Vereinskosten) in Anspruch nehmen.
Bitte vermerken Sie Ihren Ermäßigungswunsch bei der Anmeldung unter »Bemerkungen« mit »ACAT-Mitglied - wünsche Ermäßigung«.


Teilnahmebeiträge mit Ermäßigung stehen in Klammern. Ermäßigungen sind vorgesehen für: in Erstausbildung Stehende (bis zum 30. Lebensjahr), Studierende (bis zum 35. Lebensjahr), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende und Sozialhilfeempfangende auf Nachweis.

Ausfallkosten:
- bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
- bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %