Halt finden im Wandel
Von Gott reden angesichts des Leidens
Wie können wir an Gott glauben und von seiner Güte sprechen angesichts von Krieg, Gewalt und unermesslichem menschlichem Leid? Wo finden wir Halt, wenn vertraute Gewissheiten zerbrechen und die Zukunft ungewiss erscheint? Und was bedeutet christliche Hoffnung in einer Welt, in der so vieles dagegenzusprechen scheint?
Der katholische Theologe Johann Baptist Metz (1928–2019) hat sich diesen Fragen mit besonderer Dringlichkeit gestellt. Geprägt von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, insbesondere von Auschwitz, entwickelte er eine »Neue Politische Theologie«, die den Glauben nicht von den Erfahrungen der Menschen und den Widersprüchen der Geschichte trennt. Im Zentrum steht die Theodizeefrage: Wie lässt sich von Gott sprechen angesichts des Leidens Unschuldiger?
Metz verweigert vorschnelle Antworten und billige Vertröstungen. Seine Theologie hält die Erinnerung an das Leid der anderen wach, nimmt die Klage vor Gott ernst und versteht christliche Hoffnung als eine Hoffnung, die sich der Verantwortung für die Welt nicht entzieht. Gerade darin liegt ihre bleibende Aktualität – auch für eine Kirche, die in tiefgreifenden Umbrüchen nach ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem Auftrag fragt.
Der Studientag in der Reihe »Halt finden im Wandel« lädt dazu ein, den theologischen Ansatz von Johann Baptist Metz kennenzulernen und mit den eigenen Glaubens- und Lebenserfahrungen ins Gespräch zu bringen. Dabei geht es nicht allein um eine intellektuelle Auseinandersetzung, sondern ebenso um die geistliche Frage, was uns trägt, wenn einfache Antworten nicht mehr genügen.
Ein Tag, der die Fragen nicht vorschnell auflöst, sondern dazu ermutigt, sie im Glauben auszuhalten – und gerade darin neue Orientierung und Hoffnung zu entdecken.
Der katholische Theologe Johann Baptist Metz (1928–2019) hat sich diesen Fragen mit besonderer Dringlichkeit gestellt. Geprägt von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, insbesondere von Auschwitz, entwickelte er eine »Neue Politische Theologie«, die den Glauben nicht von den Erfahrungen der Menschen und den Widersprüchen der Geschichte trennt. Im Zentrum steht die Theodizeefrage: Wie lässt sich von Gott sprechen angesichts des Leidens Unschuldiger?
Metz verweigert vorschnelle Antworten und billige Vertröstungen. Seine Theologie hält die Erinnerung an das Leid der anderen wach, nimmt die Klage vor Gott ernst und versteht christliche Hoffnung als eine Hoffnung, die sich der Verantwortung für die Welt nicht entzieht. Gerade darin liegt ihre bleibende Aktualität – auch für eine Kirche, die in tiefgreifenden Umbrüchen nach ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem Auftrag fragt.
Der Studientag in der Reihe »Halt finden im Wandel« lädt dazu ein, den theologischen Ansatz von Johann Baptist Metz kennenzulernen und mit den eigenen Glaubens- und Lebenserfahrungen ins Gespräch zu bringen. Dabei geht es nicht allein um eine intellektuelle Auseinandersetzung, sondern ebenso um die geistliche Frage, was uns trägt, wenn einfache Antworten nicht mehr genügen.
Ein Tag, der die Fragen nicht vorschnell auflöst, sondern dazu ermutigt, sie im Glauben auszuhalten – und gerade darin neue Orientierung und Hoffnung zu entdecken.
Teilnahmebeitrag pro Person inkl. Verpflegung:
??? €
Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.
Ausfallkosten:
- bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
- bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
Stornierungen sind ausschließlich an das zuständige Tagungssekretariat zu richten und bedürfen der Schriftform.