Mit dem Tod von Jürgen Habermas am 14. März endet ein epochales Denken – und stellt uns zugleich vor neue Fragen. Sein Werk erinnert daran, dass säkulare Vernunft ohne die Herausforderung durch Religion zu verarmen droht und dass Glaube mehr ist als Privatsache: gelebte Praxis und kritisches Gegenüber der (Post-)Moderne.
Der Vortrags- und Gesprächsabend fragt nach der bleibenden Provokation seines Denkens: Was bedeutet das Erbe von Habermas heute für Philosophie, Theologie und den christlichen Glauben? Wo fordert es dazu heraus, neu zu denken – und neu zu sprechen? Der Abend versteht sich als Rückblick und zugleich als Einladung zum Weiterdenken im gemeinsamen Gespräch.
Als Referenten begrüßen wir Bernd Irlenborn (Lehrstuhl für Philosophiegeschichte und Theologische Propädeutik, Theologische Fakultät Paderborn).
Hier finden Sie das Programm für den Abend.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 4. Mai 2026!