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Alle Wege führen nach Rom. Der Blick des Nordens auf die ewige Stadt

Tagung mit Halbtages-Exkursion zur Sonder-Ausstellung »Wunder Roms« im Diözesanmuseum Paderborn
Rom, die ewige Stadt, einst caput mundi und Zentrum des römischen Imperiums, hat in ihrer wechselvollen Geschichte Blüte und Verfall erlebt. Das mit dem Aufstieg Konstantins d. Gr. frühchristliche Rom erlitt mit der Plünderung der Ostgoten 410 eine der schrecklichsten Katastrophen, die sich 1527 im Sacco di Roma durch marodierende Soldaten des kaiserlichen Heers Karls V. wiederholte.

Mit der wachsenden Macht des Papsttums im Investiturstreit wuchs auch - im Widerstreit mit dem Stadtadel - die Bedeutung und Gestaltungskraft der Kirche für Rom. Die Bedürfnisse der nicht abbrechenden Pilgerströme, die schon im Frühmittelalter die stark entvölkerte Stadt besuchten, prägten das Gesicht der Stadt mit. So gehörten die Päpste im 9. Jahrhundert und ab dem 12. Jahrhundert zu den bedeutenden Bauherren, die allerdings mit ihrem Auszug nach Avignon ihr Interesse an Rom verloren. Andere italienische Städte - besonders die Handelszentren in Oberitalien - wurden nun zu den Vorreitern der Kunst und Kultur.

Doch mit der Rückkehr der päpstlichen Kurie fasste die Renaissance auch in Rom Fuß, angefacht durch die antiken Funde z. B. im Forum Romanum. Die Kurie des Vatikan und das päpstliche Mäzenatentum - siehe die vatikanischen Sammlungen - taten ihr Übriges, um Rom für Kunst und Bildung wieder interessant zu machen. So rückte die ewige Stadt erneut in den Fokus der Reisenden und zog die Künstler aus dem Norden sowohl auf ihren Bildungsreisen (z. B. Albrecht Dürer, 1471 - 1528) wie auch als ständige Heimstatt an. Niederländer und Deutsche - wie z. B. die Antwerpener Brüder Matthijs und Paul Bil (um 1550 - 1583 bzw. um 1553/54 - 1626) oder der gebürtige Frankfurter Adam Elsheimer (1578 - 1610) - waren hier im 17. Jahr-hundert ebenso tätig, wie die Frühromantiker der Nazarener, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Rom ihre neue und überaus nachhaltig wirkende Malerschule begründeten.

Teilnahmebeitrag pro Person:
- inkl. Verpflegung, Unterkunft, Eintritt, Führung und Buskosten: EZ 142 / DZ 135 (117,50 / 114) €
- inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft: 119 (106) €

Die Beiträge für TeilnehmerInnen, die Ermäßigungen in Anspruch nehmen können, stehen in Klammern. Ermäßigungen sind vorgesehen für: in Erstausbildung Stehende und Studierende (bis zum 35. Lebensjahr), Bundesfreiwillige, Bezieher von Arbeitslosengeld (I und II) und Sozialhilfe.

Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Ausfallkosten:
bei Rücktritt bis Anmeldeschluss: keine
bei Rücktritt nach Anmeldeschluss bis zum Tag vor der Veranstaltung: 50 %
bei Rücktritt/Nichtteilnahme am Tag des Veranstaltungsbeginns: 100 %

Stornierungen sind ausschließlich an das zuständige Tagungssekretariat zu richten und bedürfen der Schriftform.