Über Uns
Programm
Gasttagungen
Fördergesellschaft
Publikationen
Service
Kontakt
Impressum
Links
Suche
»Auf dem neunten Breitengrad unterwegs«
Ausstellung mit Arbeiten von Manfred Krüger

06.01.2010 Am Sonntag, dem 17. .Januar 2010 eröffnet die Katholische Akademie Schwerte die 19. Ausstellung der Reihe »Kunst im Umkreis«.

Manfred Krüger
»Auf dem neunten Breitengrad unterwegs«
Kunst im Umkreis 19

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 17. Januar 2010, 16.00 Uhr

Begrüßung:
Dr. Ulrich Dickmann, stv. Direktor, Katholische Akademie Schwerte

Einführung:
Dr. des. Michaela Stoffels, Studienleiterin für Kunst, Katholische Akademie Schwerte

Dauer der Ausstellung: 17. Januar – 07. März 2010

Öffnungszeiten:
Montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Ausstelung geschlossen:
15. und 16. Februar 2010

Ausstellungsflyer (PDF)

Zur Ausstellung schreibt Prof. em. Dr. Inge Habig:
»Das Atelier von Manfred Krüger wandert mit ihm da hin, wo er gerade unterwegs ist und Station macht – über die halbe Erdkugel hinweg vom Atlantik über die Karibik bis zum Pazifik. Das Malerauge entdeckt auf diesen Reisen die Vielfalt der Natur auf den Kontinenten. Und siehe da, es findet Verwandtes an Wuchs und Farbigkeit tausende Kilometer voneinander entfernt. Was begegnet ihm im Einzelnen? Es sind Ausschnitte von Szenarien, in denen Landschaft, Himmel, Wasser, Vegetation und Zeichen menschlicher Anwesenheit in kulturellen und technischen Relikten vorkommen. Angesichts solcher Tatbestände selektiert er immer wieder ein Phänomen: Das üppige Wesen der Natur lässt sich in ihrem Wachstum nicht aufhalten! Dem Maler bedeutet diese Sicht zweierlei. Er erkennt im Fenster seines Auges die Farbigkeit der Welt im Ausschnitt und manipuliert sie zur Ordnung komponierter Bilder im großen wie im kleinen Format. Immer geht es ihm um wenige Motive, die er farblich ausschöpft und zum Hauptgegenstand seiner Malerei macht. Mit den Mitteln einer kraftvollen, aber mit leichter Hand aufgetragenen Farbigkeit aus opaken und lasierenden Schichten akzentuiert und vereinheitlicht er sie im Bildganzen. Aus der Kunstgeschichte der Zeitenwende zum 19. Jahrhundert kennen wir eine ähnliche Manier, die Welt optisch-malerisch zu bewältigen, die hier einen eigenständigen Nachklang erfährt.
Krügers Stahlfeder- und aquarellierten Bleistift-Zeichnungen zeigen, wie sorgfältig der Bildgegenstand auch im Portrait erfasst und zu Papier gebracht wurde. Der Weg von der genauen Wahrnehmung eines realen Bestandes zur zeichnerischen Übersetzung ist hier kurz. Er konkretisiert sich in feinen Strichen und Lavierungen, die die Vorgabe diskret wiedergibt. Hier zeigt sich das kunstgeschichtlich geschulte Auge Krügers, das sachlich registriert und schulmäßig gekonnt zeichnerisch umsetzt.
Manfred Krügers Mal- und Zeichenkunst ist Ausdruck eines persönlichen, theoretischen Konzepts, das den Zusammenhang zwischen traditionellen künstlerischen Werten und seiner eigenen Malerei bedenkt.«

 

 



>> Artikel drucken
>> Artikel versenden

<<    >>