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Kirchen und Kino. Der Filmtipp 8. Staffel startet Ende September an 28 Orten in Westfalen und Niedersachsen |
03.09.09 »Kirchen und Kino. Der Filmtipp«, ein ökumenisches Projekt, präsentiert Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz als »Film des Monats« bzw. als »Kinotipp der katholischen Filmkritik« hervorgehoben wurden. Es sind überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung, die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem »Mehr des Lebens« aufrechterhalten. Der Filmtipp zeigt gelungene Filme verschiedener Genres. Der Filmtipp möchte anregen zum genauen Hinsehen und Lust am Sehen vermitteln, aufklären und zugleich pures Kinovergnügen bereiten.
Kirchen und Kino. Der Filmtipp ist nicht zuletzt ein Zeugnis kultureller Kompetenz der Kirchen, die über die ihnen üblicherweise zugeschriebenen Bereiche, u. a. geistliche Musik, sakrale Kunst und religiöse Literatur, hinausgeht.
»Kirchen und Kino. Der Filmtipp« ist eine Filmreihe der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Kunst und Kultur der Evangelischen Kirche von Westfalen, dem Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn, der Filmzentrale der EKvW im Evangelischen Medienhaus Bielefeld und den örtlichen evangelischen und katholischen Bildungswerken im Erzbistum Paderborn, in der EKvW und in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Im Oktober 2002 startete die erste Staffel in sieben Orten innerhalb des Erzbistums Paderborn und der Evangelischen Kirche von Westfalen. An der Staffel 2009/2010 beteiligen sich nun 18 Orte: Bad Driburg, Bad Laasphe, Bad Oeynhausen, Gevelsberg, Gütersloh, Hagen, Herne, Höxter, Iserlohn, Lennestadt, Lüdenscheid, Marsberg, Meschede, Neheim, Paderborn, Schmallenberg, Schwerte und Warburg.
Seit der Staffel 2007/2008 beteiligt sich die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers zusammen mit dem Medienservice im Bistum Hildesheim an dem ökumenischen Projekt. Gemeinsam mit den örtlichen katholischen und evangelischen Bildungswerken sorgen sie dafür, dass »Kirchen und Kino. Der Filmtipp« auch in 10 Orten Niedersachsens zu sehen ist.
Kirchen und Kino: ein Verhältnis zwischen heftiger Ablehnung und gesuchter Nähe. Dabei sind die Berührungspunkte größer als gemeinhin angenommen, denn zentrale Momente eines jeden Lebens: Liebe, Hoffnung, Treue, Hingabe, Vertrauen, Leiden, Sterben, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Lebens- und Liebessehnsucht sind die Themen des Films, aber auch Kernthemen christlichen Glaubens. Gründe genug, dass die Christen und der künstlerisch autonome Film sich gegenseitig wahrnehmen und ihr jeweils eigenes Wissen, wie denn Leben gelingen könnte, ins Gespräch bringen.
Gezeigt werden pro Staffel 8 Filme. Die örtlichen Kooperationspartner geben eine kurze Einführung zum jeweiligen Film und in der Regel besteht im Anschluss an die Vorführung die Möglichkeit zum Austausch. Zu ausgewählten Filmen werden immer wieder auch vertiefende Angebote wie Podiumsgespräche organisiert. Im abgelaufenen Programmjahr sahen über 7000 Menschen die gezeigten Filme.
Die neue Staffel startet Ende September mit der Komödie »Happy Go Lucky« von Mike Leigh. Der Altmeister des sozialkritischen britischen Kinos lädt den Zuschauer ein, die Welt der grauen Londoner Vorstadt durch die Augen seiner Protagonistin, der lebensfrohen, optimistischen Lehrerin »Poppy«, zu sehen.
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